Wetterbericht - 18.11.2022
Wetterbericht 18.11.2022
Deutschland

Wetterlage
Zwischen einem Tief bei den Britischen Inseln und einem Hochdruckgebiet über Nordeuropa trennt eine Luftmassengrenze kalte Festlandsluft, die von Osten her in den Nordosten Deutschlands gelangt, von etwas milderer Meeresluft im Rest des Landes. Im Tagesverlauf kommt die kältere Luft allmählich nach Südwesten voran.


WIND/STURM: An den Küsten und im angrenzenden Binnenland steife Böen (Bft 7), exponiert sowie an Küstenabschnitten mit auflandigem Wind stürmische Böen (Bft 8), über der offenen Nordsee (vor allem Helgoland) Sturmböen (Bft 9) aus Südost bis Ost. In den Kamm- und Gipfellagen der Alpen und des Schwarzwaldes einzelne stürmische Böen, exponiert Sturmböen (Bft 8 bis 9) aus West bis Südwest. Im Laufe des Nachmittags und Abends allmählich abnehmender Wind, in der Nacht zum Samstag lediglich an windexponierten Küstenabschnitten noch steife Böen.


SCHNEEFALL/GLÄTTE: In den Früh- und Vormittagsstunden in etwa vom Süden Schleswig-Holsteins über den Hamburger Raum, das nordöstliche Niedersachsen, das nördliche Sachsen-Anhalt und Westmecklenburg bis nach Brandenburg bzw. in den Berliner Raum zeitweise Übergang der Niederschläge in Schneeregen oder Schnee und örtlich Glätte durch etwas Schneematsch.


Im Tagesverlauf allmähliche Verlagerung der Schneefälle nach Südwesten, etwa in den Raum südöstliches Niedersachsen und Ostwestfalen über Sachsen-Anhalt und Thüringen bis nach Sachsen und eventuell noch ins Hofer Land. Dabei in den Niederungen höchstens nur gebietsweise Glätte durch Schneematsch bzw. vorübergehende Ausbildung einer dünnen Schneedecke auf Wiesen und Feldern. In höheren Lagen örtlich mehr als 5 cm Neuschnee. Auch an den Alpen, oberhalb von etwa 1500 m, bis in die Nacht zum Samstag zeitweise Schneefall mit Neuschneemengen bis 10 cm, in höher gelegenen Staulagen auch mehr.


In der Nacht zum Samstag auch in den mittleren Landesteilen bis nach Franken und in den ostbayerischen Mittelgebirgen zeitweilige Schneefälle, Intensität und räumliche Verteilung noch unsicher. In einigen zentralen Mittelgebirgslagen allerdings markante Mengen über 10 cm in 12 Stunden nicht ausgeschlossen. Bei leichtem Frost in der Mitte und im Süden neben Schnee auch Glätte durch überfrorene Nässe möglich. In Vorpommern und in Schleswig-Holstein vor allem in Ostseenähe einzelne Schnee- und Graupelschauer mit Glättegefahr durch Schneematsch, bei wiederholter Schauertätigkeit auch Ausbildung einer Schneedecke möglich.


GEWITTER: In der Südwesthälfte heute einzelne kurze Gewitter nicht ausgeschlossen.


In der Nacht zum Samstag im Ostseeumfeld ebenfalls kurze Gewitter mit Graupel nicht ausgeschlossen.


NEBEL: Heute Früh im Südosten und in der Mitte örtlich Nebel, Sichtweiten gebietsweise unter 150 m.


FROST: Heute Früh von der Lausitz bis ins mecklenburgische und vorpommersche Küstenumfeld leichter Frost zwischen null und -3 Grad.


In der Nacht zum Samstag in der Nordosthälfte bis in den zentralen Mittelgebirgsraum verbreitet leichter Frost, bei Aufklaren in der Osthälfte gebietsweise auch mäßiger Frost unter -5 Grad.


DAUERREGEN: Im Schwarzwald und im Oberallgäu in Staulagen Dauerregen nicht ausgeschlossen.



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